Eolien © Matthias Sorg

Stellungnahmen

Pro Natura Freiburg gibt der Natur eine Stimme, indem sie aktiv an Vernehmlassungen teilnimmt und ihre Meinung zu den jeweiligen Projekten abgibt. Entdecken Sie auf dieser Seite eine Übersicht über unsere wichtigsten Stellungnahmen. Sie können die vollständigen Stellungnahmen auch unten auf der Seite herunterladen.

Pro Natura Freiburg
Rue St-Pierre 10
1700 Freiburg

@email
026 422 22 06


Provisorische Stellungnahme zu den Windkraftprojekten des Kantons (2021)

Pro Natura Freiburg unterstützt die Energiewende, die durch Reduktion des Konsums und durch Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Energien erfolgen muss. Sie fordert eine Energiewende, die nicht auf Kosten der Natur und Landschaft realisiert wird. Deshalb ist Pro Natura Freiburg nicht gegen die Errichtung von Windkraftwerken, solange diese eine bestimmte Anzahl von Kriterien erfüllen.

Entwurf des Tourismusgesetzes (2021)

Die Tourismusbranche hat einen starken Einfluss auf die Umwelt. Das neue Gesetz wäre eine Gelegenheit gewesen, die Grundlagen für eine umwelt-, natur- und landschaftsfreundliche Entwicklung des Tourismus in der Freiburger Gesetzgebung zu verankern. Aber weit gefehlt! Im Gegenteil: Die neue Fassung nimmt keinen Bezug mehr auf Aspekte der Natur und Landschaft. Der im aktuellen Gesetz enthaltene Grundsatz einer mit dem Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft verträglichen Tourismusentwicklung wurde gestrichen. Dies lässt Pro Natura Freiburg und WWF Freiburg befürchten, dass in den letzten geschützten Gebieten des Kantons touristische Infrastrukturen entstehen sollen.

Kantonaler Klimaplan (2021)

Pro Natura Freiburg begrüsst die Vernehmlassung und betont, wie wichtig es für diese entscheidende Herausforderung ist, realistische und erreichbare Ziele zu setzen. Das Anstreiben der Klimaneutralität des Kantons bis 2050 ist ein lobenswertes Ziel. Angesichts des Klimanotstandes sind jedoch ambitioniertere Ziele notwendig. Eine weitere Schwäche ist das Budget für die Umsetzung des Klimaplans: Es scheint weitgehend unzureichend. Zuletzt lassen das Fehlen von quantifizierten Zielen und die Überrepräsentation von Anreizmassnahmen den Eindruck eines zurückhaltenden Klimaplans erwecken, der nicht über die Mittel verfügt, seine Ziele zu erreichen.

Agglomerationsprogramm der vierten Generation (2021)

Die Stellungnahme befasst sich ausschliesslich mit den Natur- und Landschaftsaspekten des AP4. Pro Natura Freiburg bedauert, dass die Biodiversität keine eigene Rubrik erhalten hatte und dass der Massnahmenkatalog nicht konkreter ist. Weiter scheint es so, dass « natürliche » Zonen als Erholungsgebiete betrachtet werden. Für bestimmte empfindliche Naturräume bräuchte es jedoch begleitende Massnahmen oder gar Zutrittsverbote. Das Kapitel, das sich mit der Natur innerhalb der Stadt befasst, geht nicht zufriedenstellend auf das Problem der Lichtverschmutzung und die Pflege von Grünflächen, die die Biodiversität fördern, ein. Die Sektion unterbreitete deshalb mehrere Vorschläge, um diese Unzulänglichkeiten zu beheben. Zuletzt lehnt Pro Natura in ihrer Stellungnahme die Inbetriebnahme eines Schiffes auf dem Schiffenensee und die Strassenverbindung Marly-Matran ab.

Biodiversitätsstrategie (2021)

In der Beratungsphase

Sachplan für die Gewässerbewirtschaftung (2021)

In der Beratungsphase

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