Wasserfläche und Vegetation der Düdinger Möser © Jacques Eschmann

Naturschutzgebiet Düdinger Möser

Dieser Moorkomplex aus 6 Mösern, dessen Bildung vor 15'000 Jahren begann, drohte während dem 20. Jahrhundert zu verschwinden.

Die Düdinger Möser waren im 20. Jahrhundert zahlreichen Störungen unterworfen. Der Torf dieser Möser, der mehrere Tausend Jahre brauchte, um sich zu bilden, wurde während dem 2. Weltkrieg intensiv abgebaut, um dem Kohlemangel entgegenzuwirken. Daraus entstanden mehrere Wasserflächen und die Besiedelung des Lebensraumes durch Bäume und Sträucher begann. Die Nutzung eines Teils der Möser als Abfallgrube und für die Fischzucht, wie auch der Bau der Autobahn A12 hatten in den 1970er-Jahren grosse Auswirkungen auf diesen Lebensraum.

Um den Erhalt dieser aussergewöhnlichen Feuchtgebiete und deren Pflanzen- und Tierarten zu sichern, sind die Düdinger Möser seit 1975 geschützt. Die Möserkommission, in der Pro Natura vertreten ist, plant mit dem Amt für Natur und Landschaft gezielte Pflegemassnahmen und die notwendigen Einrichtungen. Diese Massnahmen haben zum Ziel, die Erhaltung dieses Lebensraumes und die Attraktivität des Gebiets für die Öffentlichkeit zu garantieren.

Hoch- und Flachmoore, Feuchtwiesen, Wald. Lebensraum von zahlreichen Pflanzen und Insekten von Feuchtgebieten, wie auch von 7 Amphibienarten.

Hunde bitte an der Leine führen, Wege nicht verlassen, kein Feuer entfachen.


Wann besuchen
Das ganze Jahr, der Frühling ist für Beobachtungen speziell geeignet.
Weiteres
Ein botanischer Lehrpfad führt durch die Möser und stellt 60 typische Pflanzenarten vor.
Anreise
Zu Fuss von Freiburg über die Grandfeybrücke oder zu Fuss von Düdingen.

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