Naturschutzgebiet Auried © Jacques Eschmann

Wer wirbt da so lautstark um Weibchen?

Naturschutzgebiet Auried

Während den Frühlingsabenden finden an den Ufern der Tümpel des Aurieds ohrenbetäubende Konzerte von über 90 Dezibel statt!

Im Auried lebt eine der grössten Schweizer Populationen von Laubfröschen. Dieser heute sehr seltene Frosch schätzt die gut besonnten Gewässer dieser ehemaligen Kiesgrube, wo er sich im Frühling weiterpflanzt. So versammeln sich mehr als 200 Männchen in der Ufervegetation, an der sie sich dank ihren mit Haftballen ausgestatteten Fingern festhalten können, um ihren Hochzeitsgesang nach Einbruch der Dunkelheit erklingen zu lassen.
Die Laubfrösche verbringen anschliessend den Sommer in der Vegetation der extensiven Wiesen und Hecken des Schutzgebiets. Die stark strukturierte Landschaft des Aurieds beherbergt auch andere Amphibien, Watvögel (Limikolen), Libellen und viele weitere Wirbellose. Um diesen natürlichen Lebensraum zu erhalten und die Verbuschung einzudämmen, lässt Pro Natura schottische Hochlandrinder weiden und führt verschiedene Pflegemassnahmen durch.

Schöne Beobachtungen während dem Spaziergang

Von Laupen oder Schiffenen aus erreichen Sie das Naturschutzgebiet entlang der kanalisierten Saane in ungefähr 45 Minuten. Am besten beginnt man den Besuch an der Südspitze des Naturschutzgebietes, weil dort der Themenweg in der Nähe des Informationszentrums beginnt. So erfahren Sie viel Interessantes über die Region, Fauna und Flora. Die Ufer der Wasserflächen und der Beobachtungsturm sind ideal um die Fauna in Bewegung beobachten zu können.

Geführte Exkursionen ins Auried

Möchten Sie eine Schulexkursion, einen Firmenausflug oder eine Gruppenreise ins Naturschutzgebiet Auried organisieren? Pro Natura Freiburg bietet Ihnen zwischen Anfang Mai und Mitte Juni geführte Exkursionen nach Mass an. Ab 10 Personen, zum moderaten Preis von CHF 7 pro Person.

Zum Kontaktformular

Ehemaliges Kiesabbaugebiet mit stets wasserführenden und temporären Kleingewässern, Kiesinseln, Sandbänken und extensivem Grünland. Amphibienlaichgebiet und Lebensraum für Brut- und Zugvögel.

Hunde bitte an der Leine führen. Wege nicht verlassen, kein Feuer entfachen, Tiere beobachten, ohne zu stören.



Wann besuchen
Seltene Zugvögel sind im Frühling und Herbst zu beobachten; Froschkonzerte im Frühling und Frühsommer zu hören.
Wo
An der Saane bei Kleinbösingen (FR).
Karte: 1:25'000, Blätter 1165 Murten und 1185 Fribourg.
Fläche
Pro Natura ist Eigentümerin des Naturschutzgebietes.
Weiteres
An den Wochenenden im Monat Mai sind Leiterinnen und Leiter vor Ort und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Geführte Exkursionen auf Anmeldung.
Anreise
Mit dem Postauto bis Haltestelle «Düdingen, Staumauer/Camping» oder «Bösingen, Dorf» dann ungefähr 40 Minuten Fussmarsch bis zum Naturschutzgebiet. Zugang auch von Laupen (Kanton Bern) möglich.

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