Baumallee und Mauer bei La Monse, Charmey José Collaud
Freiburg

Geschützte Landschaft La Monse

Es ist eine wahre Freude im Sommer durch den kühlen Schatten der Baumallee im Tal von La Monse zu schlendern. Bestimmt ist es einer der schönsten Orte von Charmey!

Die Allee besteht beidseits aus Ahornen, Linden und Ulmen und wird auf der Nordseite zusätzlich durch eine Trockensteinmauer von 240 Metern Länge begrenzt. Letztere wurde in den 2000er Jahren komplett renoviert. Der obere Teil des Wegs wird durch eine noch nicht renovierte und 62 Meter lange Trockensteinmauer und eine Baumallee abgegrenzt. Auf dem höchsten Abschnitt des Wegs haben die Wanderer ein wunderbares Panorama

Vielfältige Mauern

Die Trockensteinmauern, die ohne Zuhilfenahme von Mörtel und mit vor Ort vorhandenen Steinen errichtet wurden, gehören zum Erbe der regionalen Handwerkstradition. Durch die Verwendung von vor Ort vorhandenen Steinen gliedern sich diese Mauern hervorragend in die Landschaft ein. Weiter bilden die Spalten und Ritzen einen wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Viele Insekten, Reptilien, Kleinsäuger und gewisse Vögel finden darin Unterschlupf, wie auch eine spezielle Flora, die diesen Standort besiedeln kann. Der Neuntöter, ein kleiner Vogel, der sich von Insekten ernährt, kann regelmässig in der Umgebung beobachtet werden.

Naturschutzgebietdetails

Anreise

Zu Fuss ab Charmey (2 km ab der Haltestelle «Charmey, Le Chêne»).

Weiterführende Informationen

Info

Die Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz, der Fonds Landschaftsschutz Schweiz, der Cercle Ornithologique de Fribourg und die Gemeinde Charmey haben dieses Projekt unterstützt.
Wir danken allen Leuten, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.